Der Straßenraum in der Münchner Altstadt soll neu geordnet werden, um künftig mehr Platz für Fußgänger sowie zusätzliche Grün- und Freiflächen zu schaffen. Dem entsprechenden Entwurf „Altstadt für alle“ hat der Mobilitätsausschuss des Stadtrats grundsätzlich zugestimmt.

HBE-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Puff hat mit deutlicher Kritik an dem Grundsatzbeschluss reagiert. „Es handelt sich lediglich um ein abstraktes Konzept, ohne einzelne Maßnahmen, Kosten, Umsetzungsoptionen oder einen Zeitplan. Dies ist ein Blankoscheck für das Mobilitätsreferat.“ Ein solch weitreichendes Konzept über die künftige Entwicklung der Altstadt dürfe nicht auf Basis eines pauschalen Beschlusses erfolgen, zumal dieser aus Sicht des HBE einige Unstimmigkeiten aufweise. Puff: „Wir brauchen eine grundlegende Überarbeitung des Konzepts. Eine endgültige Entscheidung über diese richtungsweisenden Maßnahmen muss daher unbedingt dem nach der Kommunalwahl 2026 neu gewählten Stadtrat vorbehalten bleiben.“ Eine zeitliche Verschiebung des Beschlusses sei daher aus Sicht des HBE zwingend geboten.
