Die geplanten Reformen der Bundesregierung könnten Minijobs erheblich verteuern und langfristig gefährden. Der HBE warnt vor steigenden Arbeitskosten und negativen Folgen für Beschäftigte, Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

HBE-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Puff: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dürfen Minijobs nicht durch zusätzliche Abgaben verteuert oder faktisch abgeschafft werden. Unsere Betriebe benötigen Flexibilität statt weiter steigender Arbeitskosten.“ Minijobs seien für Handelsunternehmen operativ unverzichtbar. In einem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder hatte Puff deshalb gefordert, Minijobs in ihrer heutigen Form zu erhalten und auf den drohenden Verlust „dringend benötigter flexibler Arbeitskräfte zur Überbrückung einzelhandelstypischer Stoßzeiten und langer Öffnungszeiten“ hingewiesen.
