Verdi hat ihre Forderungen für die anstehende Tarifrunde im bayerischen Einzelhandel vorgestellt. Die Gewerkschaft fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten monatlich 222 Euro mehr Lohn sowie 150 Euro mehr für Auszubildende.

Je nach Tarifgruppe würde dies einer Erhöhung von rund sieben Prozent entsprechen. Damit liegen die Forderungen zwar auf einem ähnlichen Niveau wie in anderen Tarifgebieten. Zusätzlich verlangt Verdi jedoch eine „Erhöhung der unteren Beschäftigtengruppen auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde“. HBE-Tarifgeschäftsführerin Dr. Melanie Eykmann: „Die Forderungen liegen weit über dem, was die Branche derzeit leisten kann. Jetzt braucht es einen maßvollen Tarifabschluss – nur was vorher erwirtschaftet wird, kann auch verteilt werden.“ Die Tarifverhandlungen in Bayern starten am Freitag, 8. Mai 2026.
