Nachdem der Einzelhandel in Bayern trotz Kaufzurückhaltung und globaler Krisen jahrelang die Beschäftigung stabil gehalten hatte, geht die Zahl der Mitarbeiter auch zu Beginn des neuen Jahres weiter zurück. Im Januar sinkt die Beschäftigtenzahl um 0,8 Prozent.

Ursachen für den anhaltenden Jobabbau sind der weiterhin schwache Konsum und die schlechte Wirtschaftslage. Außerdem bleiben immer mehr Stellen wegen des Fachkräftemangels unbesetzt. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik ist der Beschäftigungsrückgang im Einzelhandel mit Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf besonders stark (-3,3 Prozent). Der nominale Umsatz im stationären Einzelhandel ist dagegen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,6 Prozent (real: +0,1 Prozent) gestiegen.
