HBE
Zollkontrollen wegen Mindestlohn: HBE-Handlungsleitfaden für Unternehmen
- Seit Einführung des Mindestlohns kontrolliert die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Zoll die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Wie berichtet, gehen dabei leider Zollbeamte bei Kontrollen in Einzelhandelsbetrieben mit völlig unverhältnismäßigen Mitteln vor. Dem HBE sind konkrete Fälle bekannt, in denen der Zoll mit mehreren bewaffneten Beamten in Dienstkleidung in Einzelhandelsgeschäfte gestürmt ist und sehr rabiat kontrolliert hat. Sowohl die Beschäftigten, als auch anwesende Kunden wurden durch dieses brachiale Auftreten des Zolls irritiert und verschreckt. Damit Unternehmer und Beschäftigte im Falle einer Zollkontrolle besonnen und vorbereitet reagieren können, hat der HBE einen speziellen Handlungsleitfaden entwickelt. Darin wird in kompakter Form ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen und Verhaltensregeln (z.B. Auskunftsverweigerungsrecht, Kontrollbefugnisse des Zolls usw.) gegeben. (27.03.2015)
  
Bayerischer Einzelhandel: Umsatzzuwachs im Februar
- Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, ist der Umsatz im bayerischen Einzelhandel im Februar 2015 gegenüber dem Februar 2014 nominal um 6,1 Prozent (real +7,1 Prozent) gestiegen. In den ersten beiden Monaten 2015 hat damit der Einzelhandel in Bayern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 5,8 Prozent (real: +7,0 Prozent) zugelegt. Die Beschäftigtenzahl verringerte sich um 1,2 Prozent. Bei diesen Zahlen ist allerdings zu beachten, dass darin auch der Internet- und Versandhandel berücksichtigt sind. Außerdem nehmen viele Erhebungen bei ihrer Durchschnittsberechnung eine Umsatzgewichtung vor, sodass die Ergebnisse gerade der Kleinbetriebe (die zahlenmäßig die Mehrheit der Branche stellen) weniger stark in den Mittelwert einfließen. (27.03.2015)
  
 
Tarifverhandlungen im Einzelhandel: Am 29. April Auftakt in Bayern
- Am 29. April beginnt in München die erste Tarifrunde für die rund 330.000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel. Wie berichtet, fordert die Gewerkschaft ver.di eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent, mindestens aber um 140 Euro. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen um 90 Euro angehoben werden. Ähnliche Forderungen hatte Verdi bereits in anderen Bundesländern vorgelegt. HBE-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Aigner hat die Forderungen als "vollkommen unrealistisch" zurückgewiesen. Die aktuelle Situation im bayerischen Einzelhandel lasse keinen Spielraum für derartige Erhöhungen der tariflichen Personalkosten. (27.03.2015)
  
Ausbildung im Einzelhandel: Das sollten Sie wissen
- Fragen rund um das Thema Ausbildung bereiten vielen Betrieben oftmals Schwierigkeiten, da sie die gesetzlichen Bestimmungen nicht (ausreichend) kennen. Der HBE hat deshalb eine Checkliste für Ausbildungsbetriebe entwickelt, mit der die Unternehmen den Überblick behalten und Fehler vermeiden. So bekommen Arbeitgeber eine Übersicht, was alles vor, während und nach der Ausbildung zu beachten und zu tun ist. Die Checkliste finden Sie, ebenso wie weitere Praxiswissen zum Thema Ausbildung, zum kostenlosen Download unter Mitgliederservice -> Praxiswissen. Bei allen Fragen zur Berufsvorbereitung und -ausbildung helfen Ihnen die HBE-Bezirksgeschäftsstellen gerne weiter. (27.03.2015)
  
Rundfunkbeitrag: HBE fordert Anpassungen
- Die Mehrbelastung der Wirtschaft wegen des seit Anfang 2013 geltenden Rundfunkbeitrags muss korrigiert und die wesentlichen Konstruktionsmängel des Beitragssystems behoben werden. Der HBE hat sich deshalb erneut an die Bayerische Staatsregierung gewandt, damit die Politik endlich die nötigen Nachbesserungen auf den Weg bringt. In einem Schreiben an Staatskanzleichef Marcel Huber (Foto) fordert HBE-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Aigner, dass in einem ersten Schritt bei der Berechnung der Mitarbeiterzahlen von Kopfzahlen auf Vollzeitäquivalente umgestellt werden soll. Die aktuelle Regelung führe zu einer Diskriminierung von Unternehmen und Branchen, die in erheblichem Maße Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigen. Die Berücksichtigung von Vollzeitäquivalenten würde zwar das grundsätzliche Problem des Betriebsstättenansatzes nicht lösen, aber die negativen Wirkungen daraus zumindest reduzieren. (27.03.2015)
  

Aus der Presse
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