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25.10.2013 Bayern

Weihnachtsgratifikation und Sonderzuwendung: Das sollten Arbeitgeber wissen

Mit den Gehaltszahlungen für den Monat November wird in vielen Betrieben ein Weihnachtsgeld ausbezahlt, das tariflich geschuldet, vertraglich vereinbart oder als freiwillige Leistung gewährt wird. Einen gesetzlichen Anspruch auf „Weihnachtsgeld“ gibt es nicht. In den Einzelhandelstarifverträgen ist allerdings die mit der Novembervergütung fällige Sonderzahlung vereinbart, die umgangssprachlich als „Weihnachtsgeld“ bezeichnet wird. Die tarifliche Sonderzuwendung beträgt 62,5 Prozent des individuellenTarifgehalts, das einem Mitarbeiter im Monat November zusteht. Ohne Tarifbindung kann ein Weihnachtsgeld aus betrieblicher Übung geschuldet sein. Ein solcher Rechtsanspruch besteht dann, wenn ein Weihnachtsgeld in bestimmter Höhe mindestens dreimal vorbehaltlos bezahlt worden ist. Freiwilligkeitsvorbehalte können einen Rechtsanspruch für die Zukunft nur ausschließen, wenn ein solcher nicht bereits besteht. Der Hinweis auf die Freiwilligkeit sollte bei jeder Auszahlung erneut erfolgen, z. B. auf der Gehaltsabrechnung („freiwilliges Weihnachtsgeld“). Weitere Information enthält das beigefügte HBE-Praxiswissen „Weihnachtsgeld A-Z“.

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